Unterrichtsbaustein · Detail
Der Kaffee Slalom
Sie fördern Kompetenzen in Variablen, Bedingungen und If-Abfragen mit Zufallswerten. Der Baustein ist didaktisch relevant, da er Entscheidungsfindung in dynamischen Szenarien übt.

Einführung (Originalauszug)
Linus Lag kommt ohne Kaffee nicht in die Gänge. Aber Vorsicht: Mehr als 500 ml und sein Kopf läuft heiß.
Didaktische Einordnung
Fachliche Zielsetzung
Der Baustein führt Konzepte wie Variablen zur Summenspeicherung, Bedingungen für Grenzprüfungen und If-Abfragen ein. Er verlangt eine strukturierte Modellierung des Slalom-Pfads durch die Cafeteria mit Navigation und Interaktion. Die Verbindung von modellierter Logik und programmatischer Implementierung stellt sicher, dass Schüler die Entscheidungsfindung konkret umsetzen.
Kompetenzentwicklung
- Arbeit mit Variablen zur Akkumulation von Werten (gesamt).
- Implementierung bedingter Anweisungen (if-Abfragen).
- Umgang mit Zufallswerten in Interaktionen.
- Navigation und Schleifenlogik durch Bewegungen.
- Prüfung von Grenzwerten vor Aktionen.
- Entscheidungsfindung basierend auf kumulierten Zuständen.
Didaktischer Mehrwert im Unterricht
- Strukturierte Progression von Navigation zu bedingter Logik.
- Klare Aufgabenstellung mit konkretem Szenario.
- Förderung systematischen Denkens durch schrittweise Prüfungen.
- Transparente Zielorientierung auf genau 500 ml.
- Unterstützung bei Differenzierung durch variable Zufallswerte.
Ablauf der Unterrichtseinheit
Nicht zu viel Kaffee
Sie steuern den Roboter zu allen Kaffeetassen, lesen Mengen aus und prüfen mit If-Bedingungen, ob Trinken möglich ist. Dieser Schritt integriert Navigation, Interaktion und Logik im Gesamtprozess. Er schließt den Baustein ab, indem er die Grenzprüfung zentralisiert.
- Didaktischer Schwerpunkt: Bedingte Entscheidungen mit Summen.
- Typische Herausforderung: Korrekte Reihenfolge von Prüfung und Akkumulation.
Arbeitsauftrag (Auszug)
- Steuern Sie alle Tassen an und lesen Sie die Menge aus.
- Bauen Sie eine if-Bedingung ein, die prüft, ob noch getrunken werden darf.
- Leeren Sie die Tasse nur, wenn gesamt + wert < maximal.
Beispiel (Ausschnitt)
Dieses Fragment zeigt die Kernlogik der Grenzprüfung und macht die If-Abfrage mit Variablen didaktisch greifbar.
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Hinweise für die Unterrichtspraxis
- Zeitplanung: 10 Min. Exploration, 5 Min. Fehlersuche.
- Differenzierungsmöglichkeiten: Einfachere Pfade für Anfänger, mehr Tassen für Fortgeschrittene.
- Ergebnissicherung: Beobachten Sie korrekte Summen und Stopp-Entscheidungen.
- Mögliche Erweiterungen: Variiere maximale Grenze oder füge Schleifen hinzu.
- Anknüpfung an weitere Themen: Übergang zu Schleifen oder Funktionen.
Sie profitieren von einer klaren Aufgabenstruktur, die Unterrichtsorganisation erleichtert und Ergebnissicherung ermöglicht. Differenzierung gelingt durch anpassbare Zufallswerte.
Fordern Sie einen Demo-Zugang an und probieren Sie den Baustein in Ihrem Kurskontext aus.