Unterrichtsbaustein · Detail
Listen sortieren (Die Ball-Challenge)
Der Baustein vertieft die Arbeit mit Listen durch Kopieren, Sortieren und positionsbezogene Ablage von Objekten. Er unterstützt die strukturierte Modellierung von Datenverarbeitungsschritten und deren Umsetzung in Programmabläufe.

Einführung (Originalauszug)
Didaktische Einordnung
Fachliche Zielsetzung
Im Zentrum dieses Bausteins steht die strukturierte Verarbeitung von Daten innerhalb von Listen. Es wird eingeführt, wie bestehende Listen kopiert werden können, um Originalzustände für spätere Verarbeitungsschritte zu erhalten. Aufbauend darauf wird die Sortierung von Listen anhand eines spezifischen Attributs umgesetzt und in eine konkrete Handlungslogik überführt. Die Lernenden müssen dabei die Beziehung zwischen Datenstruktur und physischer Ablage im Modell berücksichtigen. Die Aufgabe verdeutlicht, dass Änderungen an Datenstrukturen unmittelbare Auswirkungen auf nachgelagerte Prozessschritte haben. Damit wird die Verbindung zwischen Datenmodell und algorithmischer Umsetzung explizit erfahrbar gemacht.
Kompetenzentwicklung
- Verständnis für das Kopieren von Listen zur Erhaltung ursprünglicher Zustände
- Anwendung von Sortierfunktionen auf strukturierte Datenelemente
- Auswahl geeigneter Attribute zur Ordnung von Objekten
- Verknüpfung von Datenverarbeitung und positionsabhängiger Ablage
- Analyse fehlerhafter Programmabläufe und gezielte Korrektur
- Nachvollzug der Auswirkungen von Reihenfolgenänderungen in Listen
- Umsetzung von Datenlogik in sequentielle Programmschritte
Didaktischer Mehrwert im Unterricht
- Strukturierte Progression bei der Einführung von Listenoperationen
- Klar abgegrenzte Aufgabenstellung zur gezielten Fehleranalyse
- Förderung systematischen und schrittweisen Problemlösens
- Transparente Zielorientierung durch eindeutige Sortierkriterien
- Unterstützung bei Differenzierung durch alternative Sortierattribute
- Anschlussfähigkeit an weiterführende Datenverarbeitungskonzepte
Ablauf der Unterrichtseinheit
Sortierung korrigieren
In diesem Schritt wird eine bestehende Listenverarbeitung analysiert und angepasst. Die Sortierung muss auf ein geeignetes Attribut umgestellt sowie die anschließende Ablagelogik korrigiert werden. Dadurch wird der Zusammenhang zwischen Sortierkriterium und nachfolgender Positionsbestimmung im Programmablauf verdeutlicht.
- Didaktischer Schwerpunkt: Sortierung strukturierter Daten
- Typische Herausforderung: Zuordnung von Datenattributen zur Ablagelogik
Arbeitsauftrag (Auszug)
- Sortierung auf das Attribut name umstellen.
- Drehbewegungen zur korrekten Ablage anpassen.
Beispiel (Ausschnitt)
Dieses Fragment zeigt die Sortierung einer Listen-Kopie anhand eines spezifischen Attributs als Grundlage für die nachfolgende Ablage.
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Hinweise für die Unterrichtspraxis
- Einsatz als Vertiefung zur Arbeit mit Listenstrukturen
- Differenzierung über alternative Sortierkriterien möglich
- Ergebnissicherung durch Vergleich korrigierter Ablagelogiken
- Erweiterung durch eigene Sortierattribute anschließbar
- Anknüpfung an Themen wie Datenstrukturen und Objektverarbeitung
Die klare Aufgabenstruktur unterstützt die Unterrichtsorganisation und erleichtert die Ergebnissicherung; Differenzierung ist über erweiterte Sortieraufträge möglich.
Fordern Sie einen Demo-Zugang an und erproben Sie den Baustein im eigenen Kurskontext.